Schulstart mit Swimmy

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Heute ist es wieder einmal soweit, unsere neuen Erstklässler werden einge-schult!

Mit dabei ist in diesem Jahr Swimmy, der kleine schwarze Fisch aus der winzigen Meeresecke, der unverhofft die bunten Wunder des großen Meeres entdeckt und schließlich in  eine wunderbare neue Gemeinschaft kleiner roter Fische findet, mit denen er unerschrocken durch den weiten Ozean schwimmt.

In zauberhafter Darstellung haben die Kinder zweier unserer dritten Klassen die neuen Erstklässler zunächst mit einem kleinen Orchesterstück „Michael, Roll the Boat Ashore!“ und dann mit dem sicherlich auch den Einschulungseltern aus ihrer Kindheit noch bekannten Theaterstück „Swimmy“ in unserer Kirche begtüßt, bevor die Erstklasskinder von Kaplan Vorotnjak den Einschulungssegen empfangen haben.

In ihren neuen Klassen haben die Jungs und Mädels nun eine erste Gelegenheit, ihre neue Klassenlehrerinnen, Frau Zaubitzer für die 1a sowie Frau Lange für die 1b, die sie in einigen Vorschulstunden bereits erlebt haben, in deren neuen Rolle kennenzulernen, derweil ihre Eltern erst einmal ganz entspannt zu einem kleinen Stehempfang zusammengekommen sind.

Wir wünschen allen Erstklässlern und deren Eltern eine fruchtbare, lehrreiche und schöne Zeit in unserer Grundschule!

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Auf geht’s!

Kanadischer Liedermacher in der Schule

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In der letzten Woche hatten unsere Kinder ganz besonderen Besuch: Der kanadische Sänger und Liedermacher Paul O’Brien (www.paulobrien.ca) kam im Rahmen unseres fächerübergreifenden Unterrichts zu einem Kompositionsprojekt in englischer Sprache an unsere Schule.

Alle Kinder der dritten und vierten Klassen hatten Gelegenheit, die Komposition eines – ihres! – Klassenliedes in englischer Sprache mit Paul zu gestalten. Die Mädchen und Jungen waren begeistert bei der Sache, und so sind denn auch im Verlaufe des Schultages fünf wundervolle, aber doch auch ganz unterschiedliche „Songs“ entstanden, die nun darauf warten, noch ins Deutsche übertragen zu werden, so dass alle Klassen ihr Lied in einer englischen sowie einer muttersprachlichen Version singen können.

Höhepunkt des Kompositionstages war die letzte Schulstunde in der Aula, in der sich alle Projektklassen gegenseitig ihre Lieder vortrugen und die Drittklässler den „Siegersong“ unter den ganz erstaunlichen Viertklässlerkompositionen wählten, während die Viertklässler sich die allesamt wundervollen Drittklässlerlieder anhörten und ihrerseits ihren Favoriten unter den Drittklässlersongs kürten.

Nun fehlt nur noch die abschließende Wahl unseres zukünftigen Schulliedes, bei der unsere kleinen Schüler aus Vorschule, erster und zweiter Klasse eine im wahrsten Wortes „entscheidende Rolle“ spielen sollen. Diese ist für die Wochen nach den Frühjahrsferien geplant.

Ein ganz großes Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal an Paul, der sich für uns gleich am zweiten Tag seines diesjährigen Aufenthaltes in Deutschland und just vor Beginn seiner eigentlichen Frühjahrstournee die Zeit genommen hat, in seiner wundervoll feinfühligen, sehr authentischen und positiven Art mit unseren Kindern zu arbeiten!

THANK YOU VERY MUCH INDEED, PAUL! YOU DID A FABULOUS JOB!

JeKi in St. Antonius

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Seit dem vergangenen Schuljahr hat nun auch die Katholische Schule St. Antonius die Möglichkeit, am von der Behörde für Schule und Berufsbildung unterstützten JeKi-Programm zur Förderung des Instrumentalspiels an Grundschulen teilzunehmen. Der Schulverein, der an unserer Schule dieses Projekt finanziell mitträgt, berichtet:

„JeKi wird an vielen Hamburger Grundschulen praktiziert, aber St. Antonius bietet es als einzige katholische Grundschule an. Durch die Dreizügigkeit der jetzigen ersten und zweiten Jahrgangsstufe kam es aber zu einer Finanzierungslücke, die der Schulverein schließen kann. Im letzten Schuljahr wurde JeKi mit ca. 1.300 EUR unterstützt, in diesem Schuljahr mit ca. 1.700 EUR. Dies gewährleistet die Teilnahme aller sechs Klassen. Der Schulverein freut sich sehr über die Realisierung dieses schönen Projektes und bedankt sich bei allen Familien, die hierzu mit ihrem Mitgliedsbeitrag oder ihrer Spende beigetragen haben. Sehr gern würde der Schulverein das JeKi-Projekt auch im nächsten Schuljahr mitfinanzieren, wenn die Mittel es zulassen.

JeKi – das ist die Kurzform für: „Jedem Kind ein Instrument“. Und das bedeutet, dass die Schüler der ersten und zweiten Klassen im Rahmen des Musikunterrichts spielerisch an eine Vielzahl von Instrumenten herangeführt werden.

Nachdem die Erstklässler schon mit Hilfe von Geschichten, Liedern, Bildern und Materialien Instrumente und deren Klang ausprobieren und ein musikalisches Empfinden entwickeln können, wird in der zweiten Klasse auf diese Grundmusikalisierung aufgebaut.

Die Klasse wird dabei von einem Dozenten der Akademie Hamburg für Musik und Kultur (Kooperationspartner der Schule auch für die nachmittäglichen individuellen Musikstunden) sowie der begleitenden Musiklehrerin unterrichtet. Damit ermöglichen die Lehrerinnen den Kindern in ihrem Unterricht eine ganz neue Möglichkeit Musik zu erleben, das ist eine tolle Chance für die Schüler. Die verwendeten Instrumente sind beispielsweise

  • Streichinstrumente (z. B. Violinen, Viola, Celli)
  • Holzblasinstrumente (z. B. Querflöten, Klarinetten) und
  • Blechblasinstrumente (z. B. Kornette, Posaunen).

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 Es gibt vier Module zu den Elementen Wasser, Feuer, Luft und Erde. Die Unterrichtsmaterialien hierfür wurden von der Akademie Hamburg für Musik und Kultur im Auftrag der Hochschule für Musik und Theater Hamburg entwickelt.

Der Unterricht findet dann im Klassenverband statt und gemeinsam wird ein Stück eingeübt:

Ein Beispiel für ein JeKi-Modul ist das Thema „Schiffe ziehn am Horizont“: Die Kinder erzählen sich von ihren Erlebnissen am Meer, schauen Meeresbilder an, ahmen mit ihrem Körper und der Snare Drum sowie Ocean Drum Wasserbewegungen nach und üben ein Lied ein. Mit Tüchern können Wellen angedeutet werden. Auf anderen Instrumenten werden ebenfalls passende Tonfolgen eingeübt, die z. B. das langsame Ziehen der Schiffe, große Wogen und sich kräuselndes Wasser darstellen sollen. Jedes Kind kann sich auf unterschiedliche Weise und nach eigener Vorliebe in das Modul einbringen und trägt zum großen Ganzen bei.

Die Kinder lernen so auf spielerische Weise viele Instrumente und deren Ausdrucksmöglichkeiten kennen. Sie erproben dann das Erlernte im Zusammenspiel mit der ganzen Klasse, wobei das Achten aufeinander und der Zusammenhalt gefördert werden.

Außerdem werden die Schüler an das aktive Musizieren herangeführt und in ersten Schritten angeleitet, ein von ihnen selbst gewähltes Instrument zu erlernen.“

Die gesamte Schulgemeinschaft von St. Antonius dankt dem Schulverein ganz herzlich für die Unterstützung dieses wunderbaren Projektes, an dem alle teilnehmenden Kinder und Lehrerinnen sehr viel Freude haben!