Schulpartnerschaft mit der Primary School „St Anthony’s“

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Seit Beginn des vergangenen Schuljahres unterhält die Katholische Schule St. Antonius eine Schulpartnerschaft mit der englischen Schule „St Anthony’s Catholic Primary School“ in Preston, Lancashire, im Westen Englands. Für beide Schulen ist es das erste Mal, dass sie eine längerfristige Partnerschaft mit einer Schule im europäischen Ausland eingegangen sind.

Den deutschen Schülerinnen und Schüler bietet sich somit unter anderem eine hervorragende Gelegenheit zu authentischer Kommunikation mit gleichaltrigen englischen Kindern – beispielsweise, wenn Klassenbriefe verfasst und verschickt werden, im Rahmen  individueller klassengestützter Brieffreundschaften, durch den Austausch von Bild-, Ton- oder Filmmaterial, auf dem die Kinder für die Partnerschüler ihr eigenes Schulleben einfangen und so für die Partnerkinder lebendig werden lassen, oder auch im Rahmen gemeinsamer Projektarbeit und insbesondere Projekttreffen an einer der beiden Schulen.

So machte sich Ende Januar diesen Jahres eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus einer unserer vierten Klassen auf Projektreise nach England, um dort gemeinsam mit den englischen Kindern an einem Modellbauprojekt „Our Common Town Model“ weiterzuarbeiten, nachdem in beiden Schulen bereits die notwendigen „lokalen Vorarbeiten“ geleistet worden waren. Am Ende soll tatsächlich – ähnlich dem, was die Hamburger Kinder als das „Miniatur Wunderland“ kennen –  eine Modellstadt inmitten einer Modelllandschaft entstehen, die Eigenheiten der Schulstädte und -umgebungen beider Länder, Prestons nämlich und Hamburgs, widerspiegeln und auch  einige typische Szenen aus dem täglichen Leben der in diesen beiden europäischen Gegenden lebenden Menschen darstellen.

Das Ganze soll nach Abschluss des Modellbauprojektes Ende dieses Schuljahres weitergehen. Welche Projekte in der Zukunft auf die Kinder der beiden Schulen warten könnten, wird derzeit überlegt und soll nach den Herbstferien 2017 für das neue Schuljahr festgelegt werden.

Jetzt freuen sich die Kinder aber erst einmal auf eine weitere Fahrt nach England im Mai noch dieses Schuljahres und selbstverständlich auch auf den geplanten Gegenbesuch der englischen Schule, der in der zweiten Junihälfte stattfinden wird.

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„Schöpfung“ in allen Klassen!

Themantagsmäuse

Die letzte Woche vor den Märzferien brachten in diesem Jahr alle Kinder unserer Schule auf ganz besondere Weise zu, denn in diese Zeit fiel unsere diesjährige Themenwoche. Ausgerufen war das Thema „Schöpfung“, zu dem jede Klasse auf ihre eigene Art und Weise und nicht zuletzt auch nach ihrem eigenen Gusto arbeitete.

So gab es religiöse Unterthemen, zu denen die Kinder nachdachten, diskutierten, bastelten und werkten, andere Klassen hatten naturwissenschaftliche Projekte wie das Erstellen von Sonnensystemmodellen oder die Arbeit auf Naturschutzstationen für sich gewählt, wieder andere versuchten sich beispielsweise im „gastronomischen Bereich“ und bereiteten köstliche Obstcocktails und andere Leckereien zu. Die gesamte Bandbreite hier zu schildern, würde den Artikel sehr lang werden lassen!

Wichtig war uns als katholischer Schule aber auch die Anbindung all dieser thematischen Aktivitäten an den in unserer Gemeinde gelebten Glauben: So trafen sich die Kinder von Montag bis Donnerstag jeden Morgen für einige Minuten in der Aula zu einer kleinen Andacht, die, je nach Altersgruppe, entweder von unserer Gemeindereferentin Frau Sandau oder unserem Vikar Herrn Dr. Vorotnjak angeleitet wurde und aus der die Kinder einen sehr schönen religiösen Impuls mit in ihre jeweilige Themenarbeit nehmen konnten.

Kinder wie Lehrerinnen wünschen sich schon für das nächste Jahr eine ebenso gelungene und bereichernde „Arbeitswoche“ mit vielen Themen, die sonst nicht so tief und eingehend im Unterricht behandelt werden können.

In der Malschule der Hamburger Kunsthalle

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Zu Beginn des Schuljahres, genauer gesagt am Einschulungstag unserer Erstklässler, machten viele Klassen einen Ausflug, um den „Neuen“ für diesen besonderen Tag „freie Fahrt im Schulgebäude“ zu lassen.

So auch die Klasse 4a, die sich zur Hamburger Kunsthalle aufmachte und dort als Einstieg in der Thema „Bildnisse und Porträts seit der Ritterzeit“ eine kindgerechte Führung durch die aktuelle Sammlung „Spotlight“ geboten bekam, um im Anschluss daran unter fachkundiger Leitung eines Künstlers selbst zu diesem Thema tätig werden zu dürfen: Jedes Kind entwickelte aus zunächst – wenn auch nach gewissen Regeln – zufällig mit Künstlerwachskreiden auf ein Malblatt aufgebrachten Linien unterschiedlicher Typen heraus nach und nach ein äußerst persönliches und lebendig gestaltetes, oft auch sehr farbenfrohes „expressionistisches“ Bildnis.

Auch wenn wegen des knappen zeitlichen Rahmens nicht alle Porträts fertiggestellt werden konnten, so haben doch alle Kinder die Nähe eines „echten Künstlers“, der sich bei ihrer Arbeit begleitete, sehr angetan aufgenommen und viele Anregungen spontan und mit sehr schönen Ergebnissen umsetzen können.