St. Martin steht vor der Tür

Die Proben für das Schattenspiel, auf denen das obige Foto entstanden ist, lassen es bereits erahnen:

St. Martin steht vor der Tür!

In diesem Jahr werden wir diesem besonderen Heiligen der Kinder allerdings erstmals in allen Klassen einen ganzen Thementag widmen, der am Vormittag nach einem Gottesdienst auch das wunderschöne Schattenspiel einschließt, das unsere dritten Klassen gerade emsig mit Frau Lange und Frau Zaubitzer proben.

Der Martinsumzug der Gemeinde am Abend, an dem ja traditionell auch immer viele Kinder aus der Umgebung teilnehmen, bleibt selbstverständlich ein wichtiger Programmpunkt auch des diesjährigen Martinstages.

Um 17:45 Uhr

soll es am kommenden Montag, dem 12.11., an der Straße Lattenkamp unterhalb des Schulhofes losgehen, wo wir uns dieses Mal nach Klassen geordnet sammeln werden.

Herr Kaplan Vorotnjak wird den Umzug mit einer kleinen Ansprach eröffnen. Unterstützt durch eine Kapelle werden wir anschließend mit unseren im Unterricht gestalteten Laternen durch Winterhude ziehen und den Martinsabend dann auf unserem Schulhof mit Punsch und Wecken ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf Eure und Ihre Teilnahme!

Der Frühling naht!

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Der Frühling naht, und darauf freuen sich auch diese vier „Helden“! Endlich können sie unsere Spielgelegenheiten auch wieder bei Sonnenschein nutzen!

Bitte merken Sie sich – à propos Sonnenschein – doch schon einmal folgenden Termin vor:

Am 06.Mai 2017, wenn das Wetter wieder zuverlässiger ist, startet unserer diesjähriges Pflanz- und Frühlingsfest.

An diesem Tag – wie immer wird es ein Samstag sein – treffen sich unter der Regie des Elternrates und des Schulvereins Eltern, Schüler und Lehrer, um die Grünanlagen auf unserem Schulgelände zu pflegen und teilweise wieder neu zu bepflanzen. Wie immer, so wird auch in diesem Jahr bestens für das leibliche Wohl gesorgt und das Kaffee- und Kuchenbuffet sicherlich gut besucht sein.

Also: Please save the date!

Wir freuen uns auf Sie und euch!

Der gefährliche Schneemann

Schneemanngeschichte

— geschrieben von einer Schülerin der dritten Klasse —

Eines Abends wollte Hans sich mit seiner neuen Freundin im Stadtpark treffen. Sie wollte mit ihm einen romantischen Schneespaziergang machen, denn es war Winter.

Während des Spaziergangs langweilte sich Hans die ganze Zeit, denn seine neue Freundin redete ununterbrochen über ihre blöde neue Strickjacke.

Auf dem Weg nach Hause entdeckte Hans vor einer Hauseinfahrt einen Schneemann. Er hatte eine Karottennase, einen Kochtopf als Hut und als Knöpfe und Augen trug er Kohlestücke. Nach dem langweiligen Spaziergang brauchte Hans dringend etwas Abwechslung. Er stieß aus lauter Spaß den Schneemann um. Das fand er richtig lustig.

Am nächsten Morgen wollte Emil unbedingt nach seinem selbstgebauten Schneemann schauen. Doch er war kaputt. Emil fing ganz furchtbar an zu weinen. „Mein schöner Schneemann, irgendwer hat ihn kaputt gemacht“, jammerte Emil.

Emils Opa schaute verwundert aus dem Fenster. Doch dann fing er an zu schimpfen. „Wenn ich den erwische“, drohte er, „dann kann er etwas erleben.“ Emil hatte eine gute Idee. Er ging zurück ins Haus und erzählte dem Opa seine Idee.

An diesem Tag wollte auch Hans nach dem zerstörten Schneemann gucken. Er war verwundert, als er auf der Hofeinfahrt einen neuen Schneemann sah. Der neue Schneemann sah genauso aus, wie der alte Schneemann, nur dass er keinen Kochtopf aufhatte.

Emil spähte vorsichtig aus dem Fenster. Sein Plan war zwar sehr gut, aber er bezweifelte, dass er auch funktionieren würde. Hans grinste hämisch und überlegte sich: „Schneemänner sind doch sowieso doof, da kann man sie auch umschubsen.“

Emil dachte schon der Schneemann würde umfallen, doch zum Glück blieb er stehen. Emil grinste. Außer ihm wusste nämlich niemand, dass sein Opa unter einem Kostüm versteckt war. Er hatte sich nämlich verkleidet.

Da trat der Schneemann Hans in den Po. „Hey“, dachte Hans, „das ist doch nicht normal.“ Dort aber stand der Schneemann, als ob nichts gewesen wäre. Hans war sein Hut runtergefallen. Schnell hob er ihn auf und machte sich aus dem Staub.

Immerhin, er hatte daraus gelernt. Er hat nie wieder einen Schneemann umgeworfen.