Bald ist wieder Wohlfühlmorgen

Wohlfühlmorgen

Heute ein Beitrag aus unserer Klasse 4b. Eine Schülerin berichtet:

Bald ist wieder Wohlfühlmorgen (www.wohlfuehlmorgen-hamburg.de). Der Wohlfühlmorgen ist eine Gelegenheit für Obdachlose, zum Arzt zu gehen, warm zu essen und Spaß zu haben. Wenn Besucher ein Tier besitzen, kann auch dieses zum Arzt. Es ist Tradition, dass die vierten Klassen der Katholischen Schule St. Antonius für das Frühstück die Dekoration basteln. Außerdem kommen nicht selten Musiker, spielen, singen und verbreiten Freude.

Das Ganze wird unter anderem von den Maltesern organisiert und findet in einer großen Halle statt. Frau Zaubitzer, die Lehrerin der derzeitigen 4a, wirkt schon lange bei den Maltesern mit und hatte vor einigen Jahren die Idee mit der Tischdekoration.

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Cäsars und anderer Leute Geheimsprachen

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Mit Beginn des laufenden Schuljahres haben wir an der Katholischen Schule St. Antonius für unsere vierte Jahrgangsstufe ein sogenanntes Mathematik-Förderband eingerichtet. Eine der Lerngruppen innerhalb dieses Förderbandes arbeitet in weiten Teilen unabhängig vom jeweils aktuellen Unterrichtstoff einmal wöchentlich an einem komplexeren mathematischen Oberthema, anhand dessen die beiteiligten Kinder die Mathematik noch einmal auf eine ganz neue Weise sehen, erfahren und als Herausforderung erleben können. Im laufenden Jahr geht es um Themenstellungen aus dem Bereich der Kryptologie, also aus der Lehre von den Geheimsprachen und den (mathematischen) Ver- und Entschlüsselungsverfahren zur Übermittlung geheimer Botschaften.

„Cäsar“ (nicht nur berühmter Feldherr und Imperator, sondern auch Erfinder einer einfachen Geheimsprache!), „polyalphabetische Verschlüsselung“, „Häufigkeitsanalyse“: Dies sind drei der Fachbegriffe, mit denen sich die Kinder dieser Mathe-Förderbandgruppe derzeit mit Begeisterung beschäftigen.

Angefangen haben die Kinder mit dem Basteln einer „Skytala“ – einer alten Verschlüsselungsmaschine aus den Zeiten der Spartaner um 500 v. Chr. – mit deren Hilfe sie ihre ersten Geheimtexte verfasst und entschlüsselt haben. Dann haben sie sich mit unterschiedlichen zahlenbasierten Verschlüsselungsverfahren beschäftigt – und solche zum Teil auch selbst entwickelt – bis sie über weitere Schritte und Hilfsverfahren schließlich zur sogenannten „polyalphabetischen Verschlüsselung“ – also der Verschlüsselung eines Klartextes mit Hilfe unterschiedlicher Alphabete – gekommen sind. Dabei mussten sie dann auch schon einmal mit einem „größten gemeinsamen Teiler“ zur Bestimmung der möglichen Länge von Schlüsselwörtern hantieren sowie die Auftretenshäufigkeiten von Buchstaben in Teilen von Geheimtexten bestimmen und analysieren, was wiederum die einzelnen Buchstaben des „Schlüsselwortes“ lieferte, mit dessen Hilfe sich schließlich ein Text oder Teiltext endgültig „knacken“ ließ.

Ziel der Arbeit dieser Gruppe ist es, einen Projekttag zum Thema „Erste Schritte in die Kryptologie“ für eine fünfte Klasse eines unserer Gymnasien zu entwickeln, an dem die Kinder den Fünftklässlern die Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen und sie im Rahmen kleiner Projektgruppenarbeiten auch praktisch in die erlernten Verfahren einführen werden. Die Vorbereitungen zu diesem Tag stehen nun ins Haus, und mit Begeisterung haben unsere Viertklässler damit begonnen, sich den Themenkomplex untereinander so aufzuteilen, dass jeder seiner besonderen Vorliebe gemäß sein Wissen weitergeben kann.

Kanadischer Liedermacher in der Schule

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In der letzten Woche hatten unsere Kinder ganz besonderen Besuch: Der kanadische Sänger und Liedermacher Paul O’Brien (www.paulobrien.ca) kam im Rahmen unseres fächerübergreifenden Unterrichts zu einem Kompositionsprojekt in englischer Sprache an unsere Schule.

Alle Kinder der dritten und vierten Klassen hatten Gelegenheit, die Komposition eines – ihres! – Klassenliedes in englischer Sprache mit Paul zu gestalten. Die Mädchen und Jungen waren begeistert bei der Sache, und so sind denn auch im Verlaufe des Schultages fünf wundervolle, aber doch auch ganz unterschiedliche „Songs“ entstanden, die nun darauf warten, noch ins Deutsche übertragen zu werden, so dass alle Klassen ihr Lied in einer englischen sowie einer muttersprachlichen Version singen können.

Höhepunkt des Kompositionstages war die letzte Schulstunde in der Aula, in der sich alle Projektklassen gegenseitig ihre Lieder vortrugen und die Drittklässler den „Siegersong“ unter den ganz erstaunlichen Viertklässlerkompositionen wählten, während die Viertklässler sich die allesamt wundervollen Drittklässlerlieder anhörten und ihrerseits ihren Favoriten unter den Drittklässlersongs kürten.

Nun fehlt nur noch die abschließende Wahl unseres zukünftigen Schulliedes, bei der unsere kleinen Schüler aus Vorschule, erster und zweiter Klasse eine im wahrsten Wortes „entscheidende Rolle“ spielen sollen. Diese ist für die Wochen nach den Frühjahrsferien geplant.

Ein ganz großes Dankeschön auch an dieser Stelle noch einmal an Paul, der sich für uns gleich am zweiten Tag seines diesjährigen Aufenthaltes in Deutschland und just vor Beginn seiner eigentlichen Frühjahrstournee die Zeit genommen hat, in seiner wundervoll feinfühligen, sehr authentischen und positiven Art mit unseren Kindern zu arbeiten!

THANK YOU VERY MUCH INDEED, PAUL! YOU DID A FABULOUS JOB!