Der gefährliche Schneemann

Schneemanngeschichte

— geschrieben von einer Schülerin der dritten Klasse —

Eines Abends wollte Hans sich mit seiner neuen Freundin im Stadtpark treffen. Sie wollte mit ihm einen romantischen Schneespaziergang machen, denn es war Winter.

Während des Spaziergangs langweilte sich Hans die ganze Zeit, denn seine neue Freundin redete ununterbrochen über ihre blöde neue Strickjacke.

Auf dem Weg nach Hause entdeckte Hans vor einer Hauseinfahrt einen Schneemann. Er hatte eine Karottennase, einen Kochtopf als Hut und als Knöpfe und Augen trug er Kohlestücke. Nach dem langweiligen Spaziergang brauchte Hans dringend etwas Abwechslung. Er stieß aus lauter Spaß den Schneemann um. Das fand er richtig lustig.

Am nächsten Morgen wollte Emil unbedingt nach seinem selbstgebauten Schneemann schauen. Doch er war kaputt. Emil fing ganz furchtbar an zu weinen. „Mein schöner Schneemann, irgendwer hat ihn kaputt gemacht“, jammerte Emil.

Emils Opa schaute verwundert aus dem Fenster. Doch dann fing er an zu schimpfen. „Wenn ich den erwische“, drohte er, „dann kann er etwas erleben.“ Emil hatte eine gute Idee. Er ging zurück ins Haus und erzählte dem Opa seine Idee.

An diesem Tag wollte auch Hans nach dem zerstörten Schneemann gucken. Er war verwundert, als er auf der Hofeinfahrt einen neuen Schneemann sah. Der neue Schneemann sah genauso aus, wie der alte Schneemann, nur dass er keinen Kochtopf aufhatte.

Emil spähte vorsichtig aus dem Fenster. Sein Plan war zwar sehr gut, aber er bezweifelte, dass er auch funktionieren würde. Hans grinste hämisch und überlegte sich: „Schneemänner sind doch sowieso doof, da kann man sie auch umschubsen.“

Emil dachte schon der Schneemann würde umfallen, doch zum Glück blieb er stehen. Emil grinste. Außer ihm wusste nämlich niemand, dass sein Opa unter einem Kostüm versteckt war. Er hatte sich nämlich verkleidet.

Da trat der Schneemann Hans in den Po. „Hey“, dachte Hans, „das ist doch nicht normal.“ Dort aber stand der Schneemann, als ob nichts gewesen wäre. Hans war sein Hut runtergefallen. Schnell hob er ihn auf und machte sich aus dem Staub.

Immerhin, er hatte daraus gelernt. Er hat nie wieder einen Schneemann umgeworfen.

Hallelujah! – Der Film des Katholischen Schulverbandes Hamburg

Während des traditionellen Neujahsempfangs des Katholischen Schulverbandes Hamburg wurden die Gäste in diesem Jahr Zeugen eines ganz besonderen Ereignisses: Mehrere katholischen Schulen unserer Stadt hatten in einem gemeinsamen Kulturprojekt einen Film zu Händels berühmtem „Hallelujah“ uraufgeführt.

Der Film wurde auch auf Youtube eingestellt und verzeichnete bereits dreieinhalb Tage nach seiner Veröffentlichung auf dieser Plattform 6.700 Zugriffe. Auch Ihnen soll dieser Film nicht vorenthalten werden:

Neujahrsempfang des Katholischen Schulverbandes Hamburg

Neujahrsempfang_2015

Bericht der katholischen Nachrichtenagentur (KNA):

14.01.2015

Katholischer Schuldezernent:Wertevermittlungwichtigste Aufgabe

Hamburg, 14.01.2015 (KNA)

Mit einer Schweigeminute für die Opfer von Terror und Kriegen ist am Mittwochabend in Hamburg der Neujahrsempfang des Katholischen Schulverbands eröffnet worden. Schuldezernent Erhard Porten nannte Respekt vor dem Leben, religiöse Freiheit und den Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit Eckpfeiler der christlichen Wertegemeinschaft. Die Vermittlung dieser Werte sei und bleibe die wichtigste Aufgabe der katholischen Schulen in Hamburg.

Der Vorsitzende der Schulkommission in der Deutschen Bischofskonferenz, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, hob bei einem Podiumsgespräch die Rolle der Schulen für die Vermittlung des Glaubens hervor. Oftmals seien sie die einzigen Orte, an denen junge Menschen noch mit religiösem Leben in Berührung kämen. Um den damit verbundenen Auftrag zu erfüllen, müsse eine neue Pädagogik entwickelt werden. Dieser Aufgabe wolle sich die Kirche stellen.

Der Katholische Schulverband Hamburg ist der größte freie Schulträger der Stadt. An derVeranstaltung in der Börse nahmen mehr als 800 Gäste aus Politik, Kirche, Kultur, Schule und Gesellschaft teil, darunter der Hamburger Alt-Erzbischof Werner Thissen.

Porten verwies auf den angelaufenen Schulentwicklungsplan, der Investitionen in Höhe von 60 Millionen Euro an den katholischen Schulen innerhalb von zehn Jahren vorsieht. An zahlreichen Standorten hätten Bauarbeiten begonnen, weitere würden folgen. „Wir stellen uns neu auf. Das hat es in dieser Intensität in Hamburg noch nie gegeben.“ Neben der „äußeren Schulentwicklung“ gelte es, das Besondere der katholischen Schulen weiter zu stärken. Künftig werde es deshalb an allen Einrichtungen Verantwortliche für die Schulseelsorge geben. „Unsere christliche Wertevermittlung wird auch weiterhin eine besondere Strahlkraft für Eltern entwickeln“, so Porten.

Schulsenator Ties Rabe (SPD) dankte dem katholischen Schulträger für die geleistete Integrationsarbeit. 45 Prozent der in Hamburg zur Schule gehenden Kinder hätten einen Migrationshintergrund. Das seien mehr als in jedem anderen Bundesland, so Rabe. Alle Schulen sorgten dafür, dass daraus „keine große Baustelle“ für das Zusammenleben in der Stadt entstehe. Dabei machten die sogenannten Privatschulen keine Ausnahme.

Der Katholische Schulverband Hamburg ist Träger der 21 katholischen Schulen auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg. An den elf Grundschulen, sechs Grund- und Stadtteilschulen, einer Stadtteilschule sowie drei Gymnasien unterrichten 850 Lehrkräfte etwa 9.500 Schüler.