Martinsspende der 3. Klassen

Martinshände
An St. Martin haben die Kinder der dritten Klassen nicht nur Schattentheater gespielt, sondern auch die traditionellen Martinshörnchen gebacken und sie gegen eine Spende während des Laternenumzugs verteilt. Dabei sind rund 76,00 € zusammengekommen.

Während der Proben haben die Kinder das Lied „Ein bisschen so wie Martin möchte ich manchmal sein“ gesungen. Damit dies nicht nur Theorie bleibt, wurde das Geld an das Projekt „Wohlfühlmorgen“ gespendet.

Der Wohlfühlmorgen richtet sich mit seinem Angebot zweimal im Jahr an arme und obdachlose Menschen. Organisiert wird dieses Projekt, für das die vierten Klassen unserer Schule regelmäßig die Gestaltung der Tischdekoration übernimmt, unter anderem vom Malteser Hilfsdienst Hamburg e.V..

Link: http://youtu.be/iBqeos-Vdn8 .

Der geteilte Mantel

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Am Abend des 11.11. waren wieder einmal einige Straßen in Winterhude gesperrt. Doch war dies für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule, deren Eltern sowie viele Eltern und Kinder aus unserem Stadtviertel kein Ärgernis, sondern der Tatsache geschuldet, dass für den Abend dieses Tages der traditionelle Martinsumzug vorgesehen war, auf dem wie jedes Jahr wieder viele bunte, lustige und in ihrer Gestaltung manchmal auch sehr individuelle Laternen zu sehen sein würden, die in Schule, Vorschule oder Kindergarten mit viel Hingabe gebastelt worden waren.

Von Hingabe handelte denn auch das ebenso traditionelle Martinsstück, das unsere beiden dritten Klassen zuvor gemeinsam im Altarraum unserer Kirche als Schattenspiel mit Chorgesang aufgeführt hatten: Sie erzählten und sangen den vielen jungen und auch den nicht mehr ganz so jungen Kirchengästen die Legende des heiligen Martin, der als römischer Soldat in einer kalten Winternacht seinen Mantel mit einem erbärmlich frierenden Bettler geteilt hatte und dafür später von seinem Hauptmann bestraft worden war. Die Drittklässler beließen es jedoch nicht dabei, sondern machten auf sehr eindrucksvolle Weise deutlich, dass auch eine Tat, für die man von anderen verachtet oder bestraft wird, einen großen Wert vor Gott und für andere Mitmenschen haben kann.

10. Hamburger Wohlfühmorgen

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Körbeweise Serviettenblumen haben eine zweite und eine vierte Klasse in den letzten Tagen in geduldiger und zugleich begeisterter gemeinsamer Arbeit hergestellt. Diese vielfarbigen Blumen sollten auf einem Hamburger Wohlfühlmorgen die Tische schmücken, wie sie zweimal jährlich – so auch wieder am 8. November dieses Monats – am Gymnasium St. Ansgar für Hamburger Obdachlose und sehr arme Menschen reichlich gedeckt werden würden.

Mittlerweile hat dieser – nun schon zehnte – Wohlfühlmorgen stattgefunden, und unseren Schülerinnen und Schülern konnten wir das freudige Feedback weitergeben, das sie von den Organisatoren und vor allen Dingen auch von den vielen Gästen erhalten haben, deren Tische ja nicht immer so liebevoll geschmückt sind.

Die Herstellung des Tischschmuckes für die Hamburger Wohlfühlmorgen übernimmt seit Jahren federführend eine vierte Klasse aus St. Antonius, die jedoch frei ist, auch Gruppen anderer Jahrgänge in die Vorbereitung unseres Beitrages zu dieser Veranstaltung einzubeziehen.

Im Frühjahr des kommenden Jahres wird es erneut – dann für unsere andere vierte Klasse – heißen: „Was könnten wir dieses Mal in großer Menge als Tischdekoration für die Besucher des Wohlfühlmorgens basteln?“ Und wir sind ganz sicher, dass wieder eine tolle Idee liebevoll umgesetzt werden wird!